Rückblick auf unsere zweite internationale Tagung
Es waren drei spannende Tage unserer zweiten internationalen Tagung mit dem Titel „Die Erfindung – ein einzigartiger Weg“.
Am ersten Tag begab sich die Teilnehmergruppe im Rahmen der kulturellen und akademischen Aktivitäten nach Zürich.
Am 22. und 23. Mai kamen wir zum Kern der Tagung. Ebenso fand die offizielle Vorstellung des Artemisa Verlags statt. Eine Initiative von causAbock.
Der Erfindung, dem zentralen Signifikant der Tagung, wurde Raum gegeben, wobei die Worte des Psychoanalytikers Jacques-Alain Miller zitiert wurden, der sagt: „Der Begriff Erfindung steht natürlich im Gegensatz zu dem der Schöpfung“.
Aus dieser Perspektive, so Miller weiter, „legt die Schöpfung den Schwerpunkt auf die Erfindung ex nihilo, aus dem Nichts“. Ebenso sagt der Psychoanalytiker, dass „die Erfindung sich leichter der Entdeckung entgegenstellt. Man entdeckt, was bereits da ist, man erfindet, was nicht da ist. Insofern ist die Erfindung mit der Schöpfung verwandt. Der Schwerpunkt des Begriffs „Erfindung“ liegt in diesem Fall jedoch auf einer Schöpfung aus bereits vorhandenem Material.“
Mit der Unterscheidung zwischen Erfindung und Schöpfung und mit der Ehre, die er uns mit seiner Anwesenheit bei der Tagung gab, eröffnete der Psychoanalytiker Héctor Gallo diese mit seinem Vortrag mit dem Titel „Die Erfindung in der Psychose“; ein schöner Kontrapunkt zwischen Gérard de Nerval und James Joyce. Dabei wurde von vornherein anerkannt, dass auch die Schöpfung Teil der Thematik unserer Tagung war.
Für die Präsentation des Artemisa Verlags hatten wir die Ehre, den Psychoanalytiker und wissenschaftlichen Leiter des Verlags, José María Álvarez, begrüßen zu dürfen, der sein Buch: Prinzipien einer Psychotherapie der Psychose vorstellte, das bereits in fünf Sprachen erschienen ist und dessen deutsche Fassung zudem eine Initiative von la Otra psiquiatría zusammen mit causAbock ist.
Ebenso stellte der Psychoanalytiker Héctor Gallo sein Buch Suizid, psychische Gesundheit und der Wunsch zu leben. Eine mögliche psychoanalytische Klinik vor, das in spanischer Sprache beim Verlag Xoroi Edicions erschienen ist und demnächst in deutscher Sprache beim Artemisa Verlag veröffentlicht wird.
Unseren Dank gilt Xoroi und insbesondere dem Verleger Henry Odell dafür, dass sie uns bei der Präsentation des Artemisa Verlags begleitet und uns mit ihrer Unterstützung den Weg als Verlag geebnet haben.
Unser Dank gilt den Teilnehmern und Referenten. Jeder von ihnen berichtete von seinen analytischen Erfahrungen und davon, wie sie es geschafft haben, eine bessere Beziehung zum Leben und zu dem in ihnen wohnenden Begehren aufzubauen. Von ihrer Begegnung mit der Psychoanalyse und insbesondere mit ihrem Analytiker, Yoany Rendón. Diesem danken wir herzlich für seine Unterstützung, seine Teilnahme und dafür, dass er Teil dieses Abenteuers ist.
Einige Impressionen der diesjährigen Tagung:

Héctor Gallo, die Tagung eröffnend.

José María Álvarez, während der Vorstellung seines Buches Prinzipien einer Psychotherapie der Psychose.

José María Álvarezs Buch ist, mit der deutschen Ausgabe von Artemisa Verlag, nun in der fünften Sprache erschienen.


Einige der online präsentierenden Teilnehmer.



